Gaus Diversity

Gelebte Vielfalt in Unternehmen in NRW  

Auto Perfekt  
Auto Perfekt ist ein kleiner KFZ-Meisterbetrieb mit Oldtimer-Restauration in Köln. Der Inhaber fördert die kulturelle Vielfalt in seinem Unternehmen, indem speziell Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte, die durch schlechte Schulleistungen oder fehlende Abschlüsse keine andere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, eine Ausbildung erhalten.
[mehr]

Kontakt: Auto Perfekt, Josip Jakopin, Tel. 02241.9 99 95 0

ThyssenKrupp AG 
Die ThyssenKrupp AG gehört zu den weltweit größten Technologiekonzernen. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Stahl, Industriegütern und im Dienstleistungsbereich. Durch den Abschluss einer Betriebsvereinbarung zur Gleichbehandlung deutscher und ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versucht die Firma, die kulturelle und ethnische Vielfalt der Standorte auch in der Belegschaft widerzuspiegeln. Mit Sprachkursen (Türkisch für deutsche und Deutsch für türkische Beschäftigte) wurde versucht, das Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen im Unternehmen zu fördern.
[mehr]
Kontakt und mehr Informationen: ThyssenKrupp Steel AG

Friseursalon Seval’s Traum
Seval’s Traum ist ein kleiner Friseursalon in Dortmund. Alle 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine Zuwanderungsgeschichte. Die Inhaberin Seval Ayar unterstützt Jugendliche anderer Ethnien gezielt. So werden diese nicht nur bei der Vergabe eines Ausbildungsplatzes besonders berücksichtigt, sondern können auch schon mal bei Schwierigkeiten in der Berufsschule Nachhilfe von anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten. Die Vorteile dieser multikulturellen Belegschaft sieht die Inhaberin in der besseren Anpassungsfähigkeit an die vielfältige Kundschaft sowie die Möglichkeit, schneller auf internationale Trends reagieren zu können. Beim Landeswettbewerb „chance.nrw“ des Landes NRW zur Förderung der beruflichen Integration von Zugewanderten, hat das Unternehmen den ersten Platz gewonnen.

Kontakt und mehr Informationen: Friseursalon Seval´s Traum
 

Ford 
Auch bei Ford ist Diversity mit der im Februar 2002 geschlossenen Betriebsvereinbarung  zum partnerschaftlichen Verhalten am Arbeitsplatz ein fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können neben der Möglichkeit der Telearbeit auch auf firmeneigene Kinderbetreuungsangebote zurückgreifen. Mit dem Women’s Engineering Panel (WEP) und dem Projekt FiT (Frauen in technischen Berufen) in Kooperation mit der Stadt Köln und verschiedenen Kölner Schulen fördert das Unternehmen speziell Frauen, die einen technisch-ingenieurswissenschaftlichen Beruf ausüben (möchten). Beschäftigte, die neben ihrem Beruf pflegebedürftige Angehörige unterstützen, können auf ein Unterstützungsangebot zurückgreifen. Außerdem war der Konzern an der Errichtung des Deutschen Diversity Council 1996 beteiligt. Besondere Angebote richten sich mit dem GLOBE-Netzwerk (Gay Lesbian Or Bisexual Employees) an schwule, lesbische und bisexuelle Beschäftigte. Zudem unterstützt Ford den Christopher Street Day.
[mehr]
Kontakt und mehr Informationen: Ford-Werke GmbH

E-Plus Mobilfunk GmbH und Co. KG
Der Mobilfunkanbieter E-Plus spricht mit seiner Tochtergesellschaft Ay Yildiz gezielt türkischstämmige Bürgerinnen und Bürger an und ermöglicht ihnen, zu günstigen Tarifen in die Türkei zu telefonieren. Das Logo aus Stern und Mond lehnt sich an den Namen an und zeigt auch eine starke Ausrichtung auf eine türkischstämmige Kundschaft. Der Mitarbeiterstamm von Ay Yildiz ist komplett türkisch geprägt und somit der Zielgruppe sehr gut angepasst. Nicht umsonst hat die Marke innerhalb kurzer Zeit einen Bekanntheitsgrad von über 80 Prozent erlangt.


Kontakt und mehr Informationen: Ay Yildiz