Gaus Diversity
Gelebte Vielfalt in Unternehmen in Deutschland 

Vielfalt bei Lidl in Deutschland

Die Akzeptanz und Wertschätzung der Vielfalt bei Lidl ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur. Wir verstehen die unterschiedlichen Talente und Potenziale unserer Mitarbeiter als Bereicherung für unser Unternehmen und zugleich als Chance, die Herausforderungen einer ebenso vielfältigen Gesellschaft zu bestehen. Unsere Führungskräfte sehen wir als Vorbilder, diese Werte zu vermitteln und ein offenes, tolerantes Miteinander bei Lidl vorzuleben.

Wir ergreifen zahlreiche Maßnahmen, um unsere Beschäftigten zur Anerkennung und Unterstützung dieser Vielfalt zu befähigen und den Bedürfnissen einzelner Mitarbeitergruppen gerecht zu werden. Auch bringen wir uns mit verschiedenen Projekten aktiv in die Gesellschaft ein und übernehmen hier bewusst soziale Verantwortung. 

Lidl gehört – als Teil der Schwarz-Unternehmensgruppe mit Sitz in Neckarsulm – zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und ist mittlerweile in nahezu ganz Europa aktiv. In Deutschland sorgen über 30 rechtlich selbstständige Regionalgesellschaften mit 3.000 Filialen und mehr als 48.000 Mitarbeitern für die Zufriedenheit der Kunden.

 Die unterschiedlichen Talente und Potenziale unserer Mitarbeiter erachten wir als Bereicherung und wichtigen Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Diese helfen uns dabei, die Ansprüche und Bedürfnisse unserer genauso vielfältigen Kundschaft zu erkennen und aufzugreifen. Allein in Deutschland beschäftigt Lidl Mitarbeiter aus über 100 Nationen. Dies erfordert gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung, um die unterschiedlichen Talente unserer Mitarbeiter zielgerichtet weiterzuentwickeln und einzusetzen.

In unseren Unternehmensgrundsätzen bekennen wir uns ausdrücklich dazu, die Vielfalt der Kulturen zu respektieren und die Verschiedenheit ihrer Traditionen anzuerkennen. Unser Leitbild Führungskultur und die Verhaltensgrundsätze im Umgang mit Mitarbeitern bilden den Rahmen für ein faires und respektvolles Miteinander und betonen die Vorbildfunktion der Führungskräfte. 2008 haben wir zudem die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet, womit wir den hohen Stellenwert des Themas für Lidl nochmals unterstreichen.

 Wir fördern eine Unternehmenskultur, die sich durch Offenheit, Toleranz und Vertrauen auszeichnet. Dabei möchten wir durch verschiedene Maßnahmen die Vielfalt bei Lidl fördern und auf die Interessen unterschiedlichster Mitarbeitergruppen eingehen. Auch darüber hinaus nehmen wir durch gezieltes gesellschaftliches Engagement unsere soziale Verantwortung wahr.

Hier eine Auswahl verschiedener Maßnahmen und Projekte:

 Verantwortung übernehmen

  • Wir unterstützen Frauen dabei, Verantwortung in Führungspositionen zu übernehmen. 
  • Heute werden etwa 50% aller Filialen von Frauen geleitet.
  • Eine frühzeitige Übertragung von Verantwortung an junge Mitarbeiter ist es  wichtig. Unsere Azubis führen im Rahmen von Azubi-Projekten selbstständig ganze Filialen oder engagieren sich bei Filialneueröffnungen.

Sprachliche Barrieren abbauen

  • Für Mitarbeiter mit Migrationshintergrund bieten wir teilweise Deutschkurse an, um sprachliche Barrieren abzubauen.
  • Wir rekrutieren gezielt Mitarbeiter mit unterschiedlichen Muttersprachen. 
  • Entsendete oder versetzte Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit zur 

Teilnahme an Sprachkursen, um sich im neuen Arbeitsumfeld besser zurechtzufinden.

 Work-Life-Balance

  •  Am Heimatstandort Neckarsulm können unsere Mitarbeiter auf diverse Sportangebote sowie einen Fitnessraum zur Verbesserung der Work-Life-Balance zurückgreifen.
  • Im Herbst 2009 eröffnen wir an unserem Hauptsitz eine Kindertagesstätte für Mitarbeiter. Durch erweiterte Öffnungszeiten möchten wir so die Vereinbarkeit  von  Familie und Beruf fördern.

 

Hilfe suchen                                                      

 Unsere Mitarbeiter können sich bei Fragen oder Problemen, die sie nicht mit ihrem Vorgesetzten besprechen wollen, an die Hotline „Lidl hilft“ oder einen „Mitarbeiter des Vertrauens“ wenden.

 

Brücken bauen

  •  Ende 2007 nahmen über 450 Lidl-Mitarbeiter in 50 Teams am Company’s Cup teil – Europas größtem Firmen-Fußballturnier zugunsten „Schulen für Afrika“.  Die Aktion wurde initiiert durch UNICEF und die Nelson Mandela Stiftung.

  •  Wir unterstützen den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. durch Lebensmittelspenden und der Aktion „Spende auf Knopfdruck“ – der größten

Pfandspendenaktion Europas. Hierdurch unterstützen wir Menschen, die sich einen regelmäßigen Einkauf finanziell nicht leisten können.

  • Mit dem Projekt „Generationen verbinden“ fördern wir den Dialog und Austausch zwischen Jung und Alt und ermöglichen Jugendlichen Einblicke in die

Lebenswelten älterer Menschen.

 
 Weitere Informationen
 

Unternehmensgrundsätze (http://www.lidl.de/cps/rde/xchg/lidl_de/hs.xsl/45395.htm)

Verantwortung bei Lidl: (http://www.lidl.de/verantwortung)


IKEA
 

Auch für IKEA Deutschland ist Diversity ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Durch eine breit gefächerte  Belegschaft möchte das Unternehmen besser auf die vielfältige Kundschaft eingehen und jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich nach ihren bzw. seinen Möglichkeiten ins das Unternehmen einzubringen.  Speziell für ältere Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehören bietet IKEA eine Informationshotline an und vermittelt bei Bedarf Pflegedienste.

Kontakt und mehr Informationen: IKEA Deutschland

Bertelsmann
Beim Bertelsmann-Konzern, zu dem unter anderem RTL und BMG gehören, liegt der Schwerpunkt der Diversity-Arbeit auf der Integration Behinderter in das Unternehmen. Ausgehend von dem Leitgedanken, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter gute Arbeit leisten kann, wenn der Arbeitsplatz nur den  individuellen Bedürfnissen angepasst ist, hat man z.B. für gehörlose/ schwerhörige Beschäftigte ein System entwickelt, dass auf das Eingehen neuer Mails mit Vibrationen und Lichteffekten reagiert. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer gibt es spezielle Stühle, damit auch höhere Ablagen erreicht werden können. Außerdem gibt es ein Fahrzeug, bei dem Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer direkt durch eine Luke bis zum Lenkrad fahren können.


Kontakt und mehr Informationen: Bertelsmann AG

 

BP Europa SE

BP arbeitet auf allen Kontinenten in 80 Ländern der Erde. Die Mitarbeiter verfügen daher über unterschiedlichste Hintergründe, Erfahrungen und Kulturen. Der Ausdruck „Diversity“ bezieht sich daher nicht allein auf Alter, Geschlecht, Nationalität und ethnische Herkunft. Diversity heißt, unterschiedliche Begabungen und Erfahrungen zu nutzen und Spiegelbild der Gesellschaften zu sein, in der BP arbeitet.

Diese Vielfalt  bringt besonderen Erfolg in gemischten Teams. Dazu ist ein Klima der Wertschätzung erforderlich, in dem sich jeder Einzelne individuell mit seinem ganzen Potential einbringen kann. Leistung und Potential zu fördern heißt, konsequent transparente und faire Personalprozesse nach klaren Kriterien durchzuführen, die jedem Zugang zu Entwicklungsmöglichkeiten geben. Bei Personalprozessen ist es daher wichtig, sich die eigenen mentalen Filter bewusst zu machen und zu versuchen sie - soweit wie möglich - auszuschalten, um faire Entscheidungen sicherzustellen. BP will die besten Talente gewinnen und an das Unternehmen binden, denn sie sind der Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit und mehr Erfolg. Wenn das geschafft ist, wird Diversity zum Innovationsmotor. Schon jetzt ist Diversity & Inclusion eine strategische Notwendigkeit und daher auch fest in der Unternehmensstrategie verankert.

Kontakt und Informationen: http://www.deutschebp.de/genericformsdisplay.do?formId=7050327&categoryId=9029254&contentId=7062517

Weitere Informationen auch unter: BP Europa SE

Kraft Foods Deutschland
Bei Kraft gibt es seit 1998 einen „Diversity Council“, in dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren und Themen wie „Work-Life-Balance“, Frauen im Management, Behinderung etc. diskutieren. Das Unternehmen gibt seinen Beschäftigten die Möglichkeit zur Telearbeit sowie zum Job-Sharing, dem Aufteilen einer Position zwischen zwei Beschäftigten. Standortabhängig gibt es weitere Angebote. So werden beispielsweise in Bremen Angebote zur Kinderbetreuung und Sozialberatung vermittelt. In Lörrach gibt es Betriebssportgruppen zu verschiedenen Sportarten wie Fußball, Badminton oder auch zum Wandern. Des Weiteren bietet das Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Elternzeit einen „Round Table“ an, an dem die aktuelle Entwicklung des Konzerns verfolgt und der Wiedereinstieg in den Beruf somit erleichtert werden kann.


Kontakt und mehr Informationen: Kraft Foods Deutschland

Allianz Deutschland AG
Die Allianz hat schon vor Beschluss des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes Richtlinien zu Diversity fest im Unternehmen verankert. Der Bereich des Diversity-Managements wird deutschlandweit koordiniert, um eine weitere Sensibilisierung der Beschäftigten für das Thema sicherzustellen. Neben einer für die Vielfalt der Belegschaft offenen Unternehmenskultur sollen auch die Führungskräfte Diversity vorleben. Erfolge zeigen sich hier im Bereich der Frauenförderung: In manchen Abteilungen beträgt der Frauenanteil mittlerweile ca. 40 Prozent.

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Kontakt und mehr Informationen: Allianz Deutschland AG
 
Deutsche Lufthansa AG
Die Lufthansa hat mit der „Change Management and Diversity“-Abteilung ein Gremium geschaffen, das in Zusammenarbeit mit Personalvertretern, Konzerngesellschaften und Fachbereichen Diversity gerechte personalpolitische Konzepte entwickelt und einsetzt. Wichtig ist auch hier die Verständigung zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Kulturen. Daneben fördert die Lufthansa auch Menschen mit Behinderungen sowie Homosexuelle. Für Beschäftigte mit Familie gibt es flexible Arbeitszeitmodelle und einen extra Familienservice, der die Betreuung von Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch von Eltern und Schwiegereltern gewährleistet. Außerdem soll das Wissen älterer Beschäftigter gewinnbringend genutzt werden.


Kontakt und mehr Informationen: Deutsche Lufthansa AG

SAP AG
Die SAP AG beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 100 verschiedenen Nationen, weshalb Diversity einen wichtigen Teil der Firmenpolitik darstellt. Schwerpunkt der Diversity-Arbeit ist die Schaffung eines von Rassismus freien Arbeitsumfeldes. So unterstützt SAP auch die Amadeu Antonio Stiftung für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur, die Menschen, die sich gegen Rassismus engagieren, zusammenbringt.


Kontakt und mehr Informationen: SAP AG